Kurse

ZEN-MEDITATION

UND

ACHTSAMKEIT

IN ERLANGEN & UMGEBUNG

 

Aktuell: Im neuen Jahr geht es am 09.01.19 weiter

 

Wöchentliche Sitzgruppe: Mittwoch und Montag, jeweils 19:00 - 21:00 Uhr

Mittwoch: kein Platz frei - Montag: nach Abstimmung, mehrere Plätze frei 

 

Übungsnachmittage: 13:00 - 18:00 Uhr am 31.03.19 und am 22.04.19

Anmeldung erforderlich. Ablauf: 3x Sitzen, Pause - Vortrag oder Zen-Text, 2x Sitzen, Pause - 2x Sitzen, Abschlußrunde. Sitzungen jeweils 22´dazwischen Gehen. Tee-Pause oder Spaziergang jeweils 30´.

Ort: Zendo Zen-Meditation-in-Erlangen

 

Sesshin Termine 2019 (Zen-Kurse):

 

07. -10. Juni | DaseinHaus, Markt Erlbach | Kursleitung: Hp. Gugger | Anmeldung:

hanspeter.gugger@zen-meditation-in-erlangen.de

24. - 27. Oktober | Kloster Schwarzenberg | Kursleitung: Hp. Gugger | Anmeldung: info@keb-erh.de

 

weitere Infos zu Kosten und Unterkunft im Flyer als PDF

Infos zu Kursen der KEB als PDF

FÜR NEULINGE:

Wer das Meditieren kennen lernen möchte, kann telefonisch oder per Mail Fragen klären oder sich für die Sitzgruppe und eine Einführung anmelden.

Die Einführungen werden dann nach Abstimmung, jeweils um 18:15 Uhr vor der Sitzgruppe durchgeführt.

Sollten Termine nicht wahrgenommen werden können, dann meldet Euch bitte ab, damit nicht unnötiger Weise ein Platz reserviert bleibt.


KOSTEN:

Die Sitzgruppe und Übungsnachmittage sind kostenlos - eine An- bzw. Abmeldung sind jedoch erforderlich.

DEN PASSENDEN WEG GEHEN

Nach der Einführung und dem Kennenlernen der Sitz-gruppe sollte man in sich gehen und entscheiden ob der Übungsablauf und die vermittelte Art des Zen der pas-sende Weg für einem selbst ist. Bei einer Zusage wird eine aufrichtige Übungsbereitschaft erwartet und eine regel-mäßige Teilnahme gewünscht.


Die Meditation, das Zazen (Sitzen in Sammlung) erfordert wie jede körperlich-geistige Fähigkeit - sei es Fahrrad fahren oder ein Musikinstrument spielen - ein ernsthaftes Üben-Wollen. Ohne tägliche Übung von 5, 10 oder 20 Min. entwickelt sich keine "Fähigkeit der Meditation".


Zunächst bemüht man sich beim Fahren des Rades oder dem Spielen des Instruments die Anweisungen des Lehrers umzusetzen. Der Übende ist aber noch verkrampft und im "richtig machen und erreichen wollen" verhaftet. Erst wenn das Machen-Wollen wegfällt - der Übende und das Fahrrad, der Übende und das Instrument eins werden, gibt es nur noch Fahren oder nur noch Musik.

 

Das gleiche Mühen und Einswerden zwischen dem Übenden und der Meditation ist auch im Zazen erforderlich, um zu einer tieferen Sammlung und Erfahrung zu kommen.

ABLAUF UND DAUER: SITZGRUPPE

UND ÜBUNGSNACHMITTAGE

Vermittelt und geübt werden Konzentration auf den Atem und auch ein entspanntes Wahrnehmen und Hineinspüren in die Stille, die beim Sitzen erfahren werden kann.

In den Anleitungen wird ein großes Gewicht auf offenes Wahrnehmen und Loslassen gelegt.


Dieses achtsame Wahrnehmen soll auch im Alltag weiter gepflegt werden. Die Essenz der Übung ist ein Loslassen und Freiwerden.


Am Ende der Sitzungen können gerne Fragen geklärt und Themen für weitere Vorträge vorgeschlagen werden.

Zum Tragen empfiehlt sich schlichte, dunkle und lockere Kleidung. Für die Sitzübungen stehen Sitzkissen, Bänkchen oder Stühle zur Verfügung.


Vor der Übung wird ein kurzer Vortrag über Zen und Praxis-aspekte gehalten oder ein Zen-Text gelesen.


Sitzgruppe: Die Meditation ist in drei Sitzeinheiten zu jeweils 22´aufgeteilt, die mit ca. 5´meditativem Gehen abgeschlossen werden. Meditiert wird mittels schwei-gender, achtsamer Wahrnehmung des Atems und der Stille.


Übungsnachmittage: Die Meditation ist in sieben Sitzein-heiten zu jeweils 22´mit einer Pausen nach der dritten und fünften Sitzeinheit aufgeteilt, jede Sitzeinheit wird mit medi-tativem Gehen abgeschlossen. Die Übungsnachmittage sind i.d.R. am letzten Sonntag des Monats oder an einem Feiertag.


Einzelgespräche: sind Gespräche zwischen Lehrer und Übendem unter vier Augen. Hierbei können alle Fragen, die mit der Meditation zusammenhängen, besprochen werden, wie Sitzhaltung, das Erleben der inneren Übung und die Integration in den Alltag.


Dabei wird ein Lehrer weder als Vertreter von etwas noch für etwas anleiten, sondern allein aus seiner Erfahrung und Empathie heraus - er ist für den Übenden einfach ein erfahrener und kritischer Begleiter auf dem Übungsweg.


Alles was in den Gesprächen besprochen wird, ist persönlich und wird von beiden Gesprächspartnern vertraulich behandelt.


Für Gespräche steht ein Raum neben dem Zendo, mit einer abgegrenzten Ecke zur Verfügung. Wer ein Gespräch in der Sitzgruppe oder an einem Übungsnachmittag wünscht, legt eine hellgrüne Karte unter seine Matte, so dass sie zu sehen ist und er zum Gespräch geholt werden kann.


Sesshin (Zen-Kurse): Sesshin bedeutet sich im Geist sam-meln oder zum eigenen Herz-Geist (Ursprung) gehen. Wir sitzen täglich - bei einer Einführung 12 mal 22´und bei einem Sesshin 14 mal  25´- im Wechsel mit meditativem Gehen. Hinzu kommt eine tägliche einstündige Arbeitszeit im Haus oder Garten. Der Sinn der Arbeit liegt im acht-samen Tun und nicht im leistungsorientierten Arbeiten. Einführungen und Sesshin finden im Schweigen statt. Es besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen und Koan-Arbeit.




Copyright 2019 Zen-Meditation-In-Erlangen

Alle verwendeten Bilder sind Aufnahmen von Hanspeter & Fumie Gugger